Tinglev, 06.10.2019

Fachgruppe Ortung nimmt an Workshop in Dänemark teil

Die Fachgruppe Ortung des Technischen Hilfswerks (THW) Sulzbach-Rosenberg nahm an einem Workshop zum Thema Bergung/Ortung in Dänemark teil. Gemeinsam mit gut 140 Teilnehmern aus 24 weiteren Ortsverbänden waren neun Helfer/innen der Fachgruppe Ortung des THW Sulzbach-Rosenberg von Donnerstags bis Sonntags auf dem Übungsgelände der „Danish Emergency Management Agency“ in Tinglev aktiv.

Am frühen Donnerstagmorgen machten sich neun Ehrenamtliche auf den Weg in den Norden. Dort nahmen Sie an einem Workshop für Bergung/Ortung, organisiert durch den THW-Landesverband Bremen, Niedersachsen, teil. Während die Unterbringung noch auf deutscher Seite in einer Jugendherberge und einer Feuerwehrschule stattfand, lag das Übungsgelände der „Danish Emergency Management Agency“ in Tinglev, Dänemark. Die gut 140 Teilnehmer aus den insgesamt 25 Ortsverbänden kamen aus ganz Deutschland. Neben den Menschen waren auch mehr als 40 Rettungshunde (bzw. Hunde in Ausbildung) vor Ort. Nach einer langen Anfahrt wurden die Zimmer für die nächsten Tage bezogen. Nach einem gemeinsamen Abendessen wurde der Workshop eröffnet und in kleinen Gruppen konnten sich die Teilnehmenden kennenlernen.

Der Freitag und Samstag standen tagsüber ganz im Zeichen des Trainings auf dem Übungsgelände. In Gruppen aufgeteilt konnte an vielen Stationen Wissen aufgefrischt und vertieft werden. Aber auch der Austausch mit Ehrenamtlichen aus anderen Regionen kam dabei nicht zu kurz. Die Möglichkeiten, die sich vor Ort boten waren vielfältig: Suche in Trümmern, Suche in Gebäuden, Abseilen mit und ohne Hund am Gebäude und im Gebäude, Transport von Mensch und Tier über Höhen mittels Teleskoplader, steile Treppen, Einsatz von Ortungstechnik und vieles mehr.

Am Freitagabend wurden aktuell laufende Forschungsprojekte mit THW Beteiligung durch Mitarbeiter aus der THW-Leitung vorgestellt. Hier bot sich auch für die Ehrenamtlichen die Möglichkeit sich in Zukunft an diesen zu Beteiligen.

Nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung am Samstagabend stand es den Teilnehmenden frei, ob die Rückreise noch am Abend, oder erst am nächsten Tag angetreten wurde. Auf Grund der langen Fahrtzeit entschieden sich die Sulzbach-Rosenberger für die Rückreise am Sonntagmorgen. Aufgrund der langen Fahrtstrecke trafen die Helfer/innen erst gegen 21 Uhr am Sonntagabend in Sulzbach-Rosenberg ein.

Nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft ging dann ein langes, aber auch lehrreiches Wochenende zu Ende.


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